Einsatz 58/2019: ausgelöster Rauchwarnmelder

Kurz vor 23:00 Uhr wurden die beiden Löschbezirke am gestrigen Dienstag, den 16.07.2019, zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder alarmiert.

Der 14 Jahre alte Anrufer, welcher geistesgegenwärtig die Feuerwehr rief, meldete, dass er zu dem ausgelösten Rauchmelder auch Brandgeruch wahrnehmen konnte.

Auf Klopfen und Klingeln der Einsatzkräfte reagierte keiner der Hausbewohner, sodass die Feuerwehr in Absprache mit der Polizei entschied, sich mittels speziellem Werkzeug einen Zugang über die Haustür zu schaffen.

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen in das Gebäude zur Menschenrettung vor.

Im rauchfreien Erdgeschoss wurden eine schlafende Person und ein Hund aufgefunden und konnten unverletzt ins Freie gebracht werden. 

Aus dem ersten Obergeschoss meldete der vorgehende Trupp eine deutlich feststellbare Verrauchung. 

Hier wurde eine schlafende Person vorgefunden, welche mit einer Rauchgasintoxikation an den Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert wurde.

Ursache für die Verrauchung war angebranntes Essen, das Brandgut wurde vor das Haus verbracht. 

Mittels einer Überdruckbelüftung konnten die Einsatzkräfte das Obergeschoss von der Verqualmung befreien.

Abschließend konnte die Einsatzstellen an die Polizei übergeben werden.

Im Einsatz waren:

-stellvertretender Wehrführer Feuerwehr Quierschied 

-Löschbezirk Quierschied 

-Löschbezirk Fischbach 

-DRK Regelrettungsdienst 

-DRK Ortsverein Quierschied

-Polizei 

-Wasserwerk der Gemeinde Quierschied 

Ein großes Lob geht an den Jugendlichen, der den Hausbewohnern mit seinem geistesgegenwärtigen Handeln das Leben gerettet hat.

#Lebensretter 

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